Neukirchner SPD nominiert Winfried Franz

Veröffentlicht am 16.12.2013 in Kommunalpolitik

Die Neukirchner SPD geht erneut mit Bürgermeister Winfried Franz in die Kommunalwahl 2014.

Mit lediglich einer Enthaltung wurde der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen bei einer Nominierungsversammlung im Gasthaus Weißes Roß, Holnstein, nahezu einstimmig erneut zum Kandidaten der Neukirchner SPD gewählt.

Nach dem Wahlvorschlag durch Ortsvereinsvorsitzenden Christian Beyer skizierte Winfried Franz seine Aufgaben und Ziele für die kommenden Jahre.
Es sei ihm, so Winfried Franz, in den vergangenen 12 Jahren immer wichtig gewesen, Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein. Für ihn und die Neukirchner SPD seien alle Ortsteile gleich wichtig gewesen. Das werde auch in Zukunft so bleiben, so Winfried Franz. Ein Gegeneinander werde es mit ihm auch in Zukunft nicht geben. Die Gemeinde Neukirchen soll eine Gemeinde zum Wohlfühlen bleiben. Das ist aber nur möglich, wenn miteinander und nicht gegeneinander gearbeitet werde, so Bürgermeister Franz.

Die Gemeinde Neukirchen sei, was die Zahl von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, die Einrichtungen der täglichen Daseinsvorsorge wie Ärzte, Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten etc., im Vergleich mit anderen Gemeinden gleicher Größe im Landkreis sehr gut aufgestellt. Ziel der Gemeindepolitik müsse es sein, dieses Angebot zu erhalten und bei Bedarf zu Ergänzen. Positiv stellte Winfried Franz auch das soziale Netzwerk in der Gemeinde dar, das neben der Nachbarschaftshilfe, der Sozialstation, den vielen Vereinen und Verbänden auch die Kirchengemeinden umfasse. Die Gemeinde Neukirchen habe in der Vergangenheit trotz angespannter Finanzsituation die Vereine und Verbände sowie die Jugendarbeit auf allen Ebenen unterstützt und gefördert. Das müsse auch in den folgenden Jahren so bleiben.

Zukunftsaufgabe für Gemeinderat und Bürgermeister würden die Herausforderungen durch den demographischen Wandel werden. Der Erhalt der Schulstandorte werde ebenso eine Herausforderung werden wie die Leerstandsverwaltung von Häusern im Gemeindebereich.
Auch auf die finanzielle Situation der Gemeinde ging der Bürgermeister in seiner Rede ein. In den letzten Jahren sei die Gemeinde bei der finanziellen Gesundung vorangekommen. Neue Schulden hätten zur Finanzierung von Aufgaben nicht aufgenommen werden müssen. Dies müsse auch Ziel für die kommenden Jahre bleiben. Angesichts der vielen notwendigen Aufgaben wie die Sanierung von Straßen, dem Neubau eines Feuerhauses in Neukirchen sowie Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung werde dieses Ziel schwer einzuhalten sein.

Alleine schon dem Anspruch der Erfüllung der Pflichtaufgaben gerecht zu werden, stelle bereits eine große Herausforderung dar, was eine kurze
Aufzählung der Aufgabestellungen verdeutliche: Straßenbau,
Ausstattung und Ausrüstung aller Ortsteilfeuerwehren, stetige Verbesserung des Kanal- und Entwässerungssystems, Erhalt der Struktur des gemeindlichen Bauhofs, Hochwasserschutzkonzept.

Wenn in den kommenden Monaten von Visionen für die Gemeinde gesprochen werden wird muss immer im Auge behalten werden, wie diese solide finanziert werden können, so Winfried Franz. Dabei spiele auch eine Rolle, inwieweit staatl. Förderprogramme bei Ortskernsanierungen oder
Dorferneuerungen den finanziellen Aufwand für die Gemeinde
verringern.

Weitere Ziele für die kommenden Jahre würden die Verbesserung des Angebotes an Bauland sowie die mögliche Zusammenführung von Wasserversorgungseinrichtungen im Bereich der Gemeinde darstellen.
Wir dürfen es nicht zulassen, so Winfried Franz, dass Keile zwischen Ortsteile, in Vereine und Verbände getrieben werden. Nur gemeinsam können die Zukunftsaufgaben bewältigt werden. Dafür stehe er auch in Zukunft.

Ganz wichtig sei, so Franz, das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Ortsteilen in unserer Gemeinde zu stärken. Denn nur gemeinsam können die Zukunftsaufgaben bewältigt werden. Er selber werde dazu beitragen und an dieser Grundausrichtung für die Zukunft festhalten. Auf politischer Ebene lege er großen Wert auf das Netzwerk der Kooperation in der Kommunal- und Kreispolitik. Als Kreisrat und Bürgermeister nutzte man alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit und die bürgerorientierten Zielsetzungen zu erreichen (u.a. Erhalt der öffentlich rechtlichen Struktur unserer Krankenhäuser und Verbesserung des Straßen- und Radwegenetzes). Die Themenfelder der intensiveren Nutzung regenerativer Energien auf lokaler Ebene, die Einbeziehung der Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes, die Nutzung der gemeindlichen Potentiale als kleinstrukturierter Wirtschaftsstandort sowie die ausgewogene Gestaltung gesellschaftlicher Strukturen für alle Generationen vervollständigen den vielfältigen Aufgabenzuschnitt. Vieles geschehe auf ehrenamtlicher Basis, was auch weiterhin als wesentlicher Wertschöpfungsfaktor gestärt werden müsse.

 

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